Nachhaltige Geschäftsmodelle allein reichen bislang nicht aus, um Umweltbelastungen und soziale Ungleichheiten wirksam zu begrenzen. Eine Literaturstudie zeigt, dass suffizienzorientierte und regenerative Geschäftsmodelle zahlreiche gemeinsame Merkmale aufweisen – etwa die Förderung langlebiger Produkte, die Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern und die Reinvestition von Gewinnen in nachhaltige Wertschöpfung. Auf dieser Grundlage entwickeln die Autorinnen und Autoren ein modulares Rahmenkonzept, das Unternehmen bei der Kombination beider Ansätze unterstützen soll. Gleichzeitig identifiziert die Studie drei zentrale systemische Hindernisse – wachstumsabhängige Logiken, schwindende Legitimität und eine fehlende Ausrichtung an sozial-ökologischen Zielen –, die die Umsetzung solcher Geschäftsmodelle erschweren.
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