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Studie für das UmweltbundesamtJugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen

Projektzeitraum:
Mai 2023 – August 2026 

Auftraggeber:
Umweltbundesamt

Projektpartner:
IKU – Die Dialoggestalter, UfU – Unabhängiges Institut für Umweltfragen, ism – Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz ieH

Obwohl die Angst vor Umweltverschmutzung und Klimawandel laut aktuellen Jugendstudien eine der größten Sorgen von Jugendlichen über alle Milieus hinweg darstellt, sind es überwiegend sogenannte „idealistische“ Jugendliche und junge Erwachsene, die sich zu den Themen Umwelt- und Klimaschutzes engagieren. Über diejenigen jungen Menschen, die sich aktuell (noch) nicht zu diesen Themen beteiligen, lagen wenige strukturierte Information vor, sodass nicht eindeutig war, welche Einstellungen sie vertreten und wie sie für eine Beteiligung im Bereich Nachhaltigkeit angesprochen und motiviert werden können. 

Vor diesem Hintergrund beauftragte das Umweltbundesamt ConPolicy – gemeinsam mit einem Konsortium aus IKU – Die Dialoggestalter, UfU – Unabhängiges Institut für Umweltfragen und ism – Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz ieH– damit zu untersuchen, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die bisher nicht im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit aktiv sind, für diese Themen erreicht und für ein Nachhaltigkeitsengagement sensibilisiert und gewonnen werden können. 

Ein besonderer Fokus des Projekts lag darauf, Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Themenbereichen der offenen Jugendarbeit sowie aus Jugendverbänden zusammenzubringen und sie in transformativen Dialogprozessen dazu zu befähigen, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich bislang nicht für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen engagieren, hierfür zu sensibilisieren, nachhaltiges Handeln anzustoßen und das Engagement dieser jungen Menschen zu stärken bzw. zu erhöhen. 

Das Projekt umfasste einen Mix verschiedener Forschungs- und Dialogformate. Neben einer Akteursfeld- und Zielgruppenanalyse mit Desktop- und Literaturrecherchen sowie Experteninterviews wurden Jugenddialogveranstaltungen zur Entwicklung erster Handlungsempfehlungen durchgeführt. In konkreten Modellprojekten wurden Potenziale von Kooperationen und transformativen Lernen direkt erprobt und evaluiert. Ein Beirat begleitete das Projekt mit seinem Fachwissen über die gesamte Laufzeit. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens mündeten in ein praxisorientiertes Handbuch für Jugendorganisationen und Einrichtungen offener Jugendarbeit sowie in politische Handlungsempfehlungen für das Umweltressort. Zudem wurden die Ergebnisse im Rahmen eines öffentlichen Jugendforums mit rund 100 Teilnehmenden vorgestellt und diskutiert.  

ConPolicy verantwortete in diesem Projekt federführend die folgenden Arbeitsschritte: 

  • Zielgruppen- und Akteursanalyse: Anhand einer quantitativen Sekundärdatenanalyse sowie qualitativen Literaturrecherchen analysierte ConPolicy die Lebensrealitäten, Einstellungen, Interessen und Bedarfe der jugendlichen Zielgruppe. Zudem wurden die relevanten Akteure im Bereich von zivilgesellschaftlichen Jugendorganisationen und offener Jugendarbeit hinsichtlich ihrer Strukturen, Erfahrungen und Bedarfen untersucht und ein Mapping angefertigt. Außerdem wurden qualitative Experteninterviews durchgeführt und ausgewertet.
  • Evaluation der Modellprojekte: Unter Anwendung verschiedener qualitativer und quantitativer Erhebungsmethoden wurden die in den vorgesehenen Modellprojekten erprobten Ansätze im Hinblick auf ihren Erfolg analysiert. Konkret wurden ein Evaluationskonzept entwickelt und Befragungen, Gruppeninterviews sowie Retrospektiven durchgeführt. 

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Webseite des Umweltbundesamtes hier zu finden.

Projektteam

Projektmanager

030 / 2359116-16 j.rauber@conpolicy.de

Projektmanagerin

030 / 2359116-18 m.muensch@conpolicy.de