Digitalisierung kann für mehr Nachhaltigkeit sorgen – ihre positiven Umwelteffekte werden jedoch häufig durch sogenannte Rebound-Effekte abgeschwächt oder sogar ins Gegenteil verkehrt. Anhand von 28 Fallbeispielen, darunter Smart Homes, 5G und additive Fertigung, zeigt die Studie, dass Effizienzgewinne häufig mit steigendem Konsum, wachsendem Datenverkehr sowie einem höheren Energie- und Ressourcenverbrauch einhergehen. Die Analyse macht deutlich, dass Rebound-Effekte eng mit wachstumsorientierten Wirtschaftsstrukturen verknüpft sind und sich nicht durch einzelne Maßnahmen vermeiden lassen. Die Autorinnen und Autoren plädieren daher für ein Maßnahmenbündel aus Effizienz, Suffizienz, Regulierung, Kreislaufwirtschaft, transparenter Information und fiskalischen Instrumenten, um die Umweltwirkungen der Digitalisierung wirksam zu begrenzen.
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