ConPolicy Newsletter 2021 - 5

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  Neues von ConPolicy

Einladung zu zwei Web-Seminaren
Digitalisierung und nachhaltiger Konsum in Lehrkräftefortbildungen

Am 20. und 27. Mai 2021 jeweils von 12–13 Uhr veranstaltet ConPolicy gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zwei Web-Seminare zum Thema Digitalisierung und nachhaltiger Konsum in Lehrkräftefortbildungen. Der erste Teil am 20. Mai beschäftigt sich mit „Hard- und Software“. Der zweite Teil am 27. Mai findet zum Thema „Online-Handel und -Marketing“ statt. Die Seminare richten sich an Fortbildungsanbieter*innen sowie andere Multiplikator*innen und Interessierte im Bildungsbereich.

Ziel der beiden Web-Seminare ist es, Multiplikator*innen im Bildungsbereich dazu anzuregen, die Schnittstelle von Digitalisierung und nachhaltigem Konsum stärker zu berücksichtigen. Neben einem Überblick über zentrale Zusammenhänge im Themenfeld werden praktische Hinweise zu relevanten Bildungsmaterialien und Akteur*innen gegeben.

Weitere Informationen zu den Web-Seminaren finden Sie hier.

Zur Anmeldung geht es hier.

Letzte Chance zur Anmeldung
Einladung zum Online-Verbraucherforschungsforum „Nudging in der Verbraucherpolitik“ am 08. Juni 2021

Am 08. Juni 2021 veranstaltet das Forschungszentrum Verbraucher, Markt und Politik (CCMP) der Zeppelin Universität in Kooperation mit dem ConPolicy-Institut für Verbraucherpolitik und dem European University Institute (EUI) Florenz das Online-Verbraucherforschungsforum 2021 des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR). Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr und ist bis 16.30 Uhr angesetzt.

Im Mittelpunkt des Forschungsforums werden die Fragen stehen, welchen Einfluss verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse im letzten Jahrzehnt auf die Verbraucherpolitik hatten und inwiefern verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse auch in den kommenden Jahren in der Verbraucherpolitik berücksichtigt werden sollten.

Als Keynote-Speaker wird Prof. Dr. Cass R. Sunstein (Robert Walmsley University Professor at Harvard) in die Materie einführen. Es folgen Podiumsdiskussionen zu rechtlichen und praktischen Fragen der Anwendung verhaltensbasierter Instrumente. In einem Abschlussgespräch wollen wir überdies mit Expertinnen und Experten von EU- und Bundesebene einen Ausblick geben.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per E-Mail unter: ccmp@zu.de
Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Projekt im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Veröffentlichung des Gutachtens über die PSD2-Umsetzung in Deutschland

Vor etwas mehr als einem Jahr ist die Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) in Kraft getreten. Sie ermöglicht eine Reihe neuer Dienste. Hierzu zählen zum einen Kontoinformationsdienste. Diese können Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, ihre Finanzen besser zu verwalten. Sie schlüsseln beispielsweise auf, wieviel für Restaurantbesuche, Reisen oder monatliche Fixkosten ausgegeben wird. Zum anderen erweitern Zahlungsauslösedienste die Auswahl an Zahlungsmitteln und konkurrieren mit traditionellen Methoden wie dem Rechnungskauf und Kreditkarten.

Im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat ConPolicy ein Gutachten zur PSD2 Umsetzung in Deutschland aus Verbrauchersicht erstellt. In dem exemplarischen Marktüberblick über die verschiedenen Arten von Services, die auf der PSD2 basieren, werden typische Serviceleistungen und die dahinterstehenden Geschäftsmodelle der Anbieter beleuchtet. 

Aufbauend auf dem Marktüberblick analysiert das Gutachten die Mehrwerte sowie Probleme und Risiken, die sich für Verbraucherinnen und Verbraucher durch die PSD2 ergeben. Die PSD2 schafft einerseits Mehrwerte durch eine oft erhöhte Benutzerfreundlichkeit sonst komplexer Finanzdienstleistungen, sowie durch verstärkten Wettbewerb, Vertrauen und Sicherheit im Markt. 

Andererseits wurden auch Probleme im PSD2-Markt aufgedeckt: Es gibt teilweise Widersprüche zwischen den Geschäftsmodellen der Anbieter und den Verbraucherinteressen, insbesondere in provisionsbasierten Modellen. Auch wurden Zweifel hinsichtlich des Schutzes der Privatsphäre der Nutzer laut.

Aufbauend auf der Analyse endet das Gutachten mit konkreten Handlungsempfehlungen beispielsweise für verbesserten Schutz der Privatsphäre sowie weiteren Forschungsbedarf.

Das Gutachten wurde auf der Seite des vzbv veröffentlicht und ist hier abrufbar.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier

Medien und sonstige Berichterstattung zum Projekt:
Handelsblatt // Verbraucherschützer kritisieren mangelnden Datenschutz bei Kontodaten

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Umwelt- und Klimaschutz für Verbraucherinnen und Verbraucher auch während Corona wichtig

Heute stellten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) die Ergebnisse einer... Weiterlesen

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Heidbrink, L. & S. Müller (Hrsg.)
Consumer Social Responsibility – Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Konsumenten

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