Warum engagieren sich einige junge Menschen kaum oder gar nicht für Umwelt- und Klimaschutz? Wie groß ist der Anteil der nicht engagierten jungen Menschen in Deutschland und hat sich das über die letzten Jahre verändert? Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich das erste Arbeitspaket des Projekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“, das ConPolicy gemeinsam mit mehreren Projektpartnern im Auftrag des Umweltbundesamtes sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit durchgeführt hat.
Nachdem im Mai 2025 bereits ein Teilbericht zu den Ergebnissen des ersten Arbeitspakets veröffentlicht wurde, folgt nun der zweite Teilbericht. Dieser stellt insbesondere die Entwicklung zwischen den Jahren 2021 und 2023 dar. Die Erkenntnisse des zweiten Teilberichts basieren dabei hauptsächlich auf einer Sekundärdatenanalyse ausgewählter Daten der Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen! – 2023“ im Vergleich entsprechender Befragungsergebnisse der Studie aus dem Jahr 2021. Dabei zeigt sich, dass der Anteil der bislang im Nachhaltigkeitsbereich nicht engagierten jungen Menschen im Vergleichszeitraum spürbar gestiegen ist. Zudem ist diese Gruppe junger Menschen tendenziell noch schwieriger für Umwelt-, Klimaschutz- und ökologische Nachhaltigkeitsthemen zu erreichen als zuvor.
Die anschließenden qualitativen Interviews mit der Zielgruppe ergänzen die quantitativen Befunde und liefern tiefergehende Einblicke in die Denk- und Lebenswelt sowie die Heterogenität dieser Gruppe. Die daraus abgeleitete Segmentierung zeigt, dass unterschiedliche Kommunikations- und Beteiligungsstrategien nötig sind, um diese jungen Menschen bedarfsorientiert für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfragen anzusprechen.
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