ConPolicy Newsletter 2020 - 1

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ConPolicy wünscht einen guten Start ins neue Jahrzehnt! Im ersten Newsletter des Jahres informiert Sie ConPolicy über:

Wir wünschen eine spannende Lektüre!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr ConPolicy-Team

 

  Neues von ConPolicy

Fachwissenschaftliche Unterstützung
ConPolicy unterstützt strategische Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum

Vor vier Jahren hat die Bundesregierung das "Nationale Programm für nachhaltigen Konsum" (NPNK) verabschiedet. Im Rahmen dieses Programms wurde im März 2017 das Kompetenzzentrum für Nachhaltigen Konsum (KNK) im Umweltbundesamt (UBA) eingerichtet. Das KNK unterstützt die Umsetzung des Nationalen Programms für Nachhaltigen Konsum maßgeblich durch organisatorische und wissenschaftliche Aktivitäten sowie durch Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltigen Konsum und Programmumsetzung. 
Gemeinsam mit co2online und Öko-Institut unterstützt ConPolicy die strategische Entwicklung des KNK auf drei verschiedenen Ebenen.

ConPolicy ist insbesondere für die Entwicklung eines strategischen Konzepts und die Unterstützung bei der Organisation einer nationalen Konferenz zuständig.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Studie gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Neues ConPolicy-Forschungsprojekt zur Nutzung von Consumer Protection Technologies für den Verbraucherschutz und die Verbraucherbefähigung

Die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen Auswirkungen auf Verbraucherinnen und Verbraucher stellen eines der bestimmenden Themen im nationalen und internationalen verbraucherpolitischen Diskurs dar. Gleichwohl mangelt es in der Diskussion bislang an einem analytisch-konzeptionell sowie empirisch fundierten systematischen Diskurs zur Frage, wie digitale Technologien von verbraucherpolitischen Akteuren genutzt werden könnten und sollten, um die Rechte und Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher effektiver und effizienter zu fördern. Überdies besteht derzeit noch ein Defizit darin, dass es an Plattformen mangelt, auf denen der Diskurs zu dieser Frage zwischen Technologieexperten und Praxispartnern etwa von Verbraucherorganisationen und Aufsicht geführt wird.

Daher zielt dieses Vorhaben darauf ab, das Lösungspotenzial digitaler Technologien aus Verbraucherforschungsperspektive aufzuarbeiten, in einem Dialog zwischen Technologieexperten und Repräsentanten von Verbraucherorganisationen sinnvolle Einsatzfelder zu identifizieren und die Ergebnisse in Wissenschaft und Praxis zu disseminieren. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Beitrag zu künstlicher Intelligenz und Verbraucherpolitik: Chancen der Verbraucherinformatik
Neue ConPolicy-Veröffentlichung

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung stellen sich neue Fragen für die Verbraucherpolitik. Das Verbraucherforschungsforum des Forschungszentrums Verbraucher, Markt und Politik (CCMP) zum Thema „Künstliche Intelligenz und Verbraucherpolitik: Chancen der Verbraucherinformatik“ leistete im April 2019 einen Beitrag, den jungen Begriff der „Verbraucherinformatik“ zu definieren, Praxisbeispiele aufzuzeigen und Forschungsbedarfe festzustellen. Das Forum wurde vom CCMP in Kooperation mit dem ConPolicy-Institut für Verbraucherpolitik und dem European University Institute (EUI) im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg veranstaltet.

Die Beiträge zum Forum wurden nun in einer Publikation zusammengefasst. Hier finden sich auch zwei Beiträge von ConPolicy-Mitarbeitern. In seinem Beitrag beschäftigt sich Prof. Dr. Christian Thorun mit der Fragestellung, wie digitale Technologien genutzt werden können, um verbraucherpolitische Ziele zu erreichen. Diese Verbraucherschutztechnologien eignen sich unter anderem dafür, Schutzziele, Befähigungsziele sowie Rechtsdurchsetzungsziele zu erfüllen. Auch können digitale Innovationen die Verbraucherberatung im Internet unterstützen.

Dr. Sara Elisa Kettner stellt in ihrem Artikel den DATENSCHUTZscanner (PrivacyGuard) vor. In Form eines prototypischen App Clients, einer Browser Extension oder eines Datenschutzanalyzers erkennt er übermäßige Datenerhebung durch Smartphone-Apps. Somit wird Nutzerinnen und Nutzern zu mehr Transparenz und Kontrolle verholfen. Der DATENSCHUTZscanner hat das Ziel, Selbstbestimmtheit zu fördern, Informationen bereitzustellen, individuelle Präferenzen zu berücksichtigen und Verbraucherinnen und Verbrauchern konkrete Handlungsmöglichkeiten anzubieten. Somit stellt er ein Werkzeug dar, Verbraucherpolitik durch digitale Innovation voranzubringen.

Die Beiträge wurden im Booklet des Verbraucherforschungsforum „Künstliche Intelligenz und Verbraucherpolitik: Chancen der Verbraucherinformatik“ veröffentlicht.

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