ConPolicy Newsletter 2024 - 10

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  Neues von ConPolicy

CDR-Konferenz 2024
Fairness im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Am 14. November 2024 von 13 bis 18 Uhr lädt die CDR-Initiative zur CDR-Konferenz 2024 in den Data Space in Berlin-Mitte ein. Thema der diesjährigen CDR-Konferenz ist „Fairness im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“.

Im Rahmen einer Keynote und einer Paneldiskussion setzt die Konferenz sich u.a. mit den folgenden Fragestellungen auseinander:

  • Was meinen wir mit dem Begriff Fairness im Zuge der Digitalisierung allgemein und mit Blick auf KI-Anwendungen im Besonderen?
  • Warum ist das Prinzip Fairness von so großer Bedeutung und welche Herausforderungen bringt das Prinzip Fairness mit sich?
  • Welche Anforderungen bringt die KI-Verordnung mit sich? Wie lassen sich die Anforderungen erfüllen?
  • Wie kann das Prinzip Fairness bei der Entwicklung von neuen Verfahren, Produkten und Dienstleistungen ganz praktisch von Unternehmen umgesetzt werden? Wie gehen wir hierbei mit ggf. auftretenden Zielkonflikten um?

Überdies geben die CDR-Initiativen-Mitglieder in vier Workshops praxisnahe Einblicke in die Rolle von KI-Richtlinien, den verantwortlichen Einsatz von GPT-Modellen, Maßnahmen zum Umgang mit Desinformation und Hate Speech sowie zur Umsetzung einer Diversity-Folgenabschätzung.

Weitere Information zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite. Melden Sie sich gerne an, auch zum Newsletter der CDR-Initiative, um über alle Aktivitäten der CDR-Initiative auf dem Laufenden zu bleiben.

Seit Januar 2023 wird die Geschäftsstelle der CDR-Initiative durch die Partner ConPolicy – Institut für Verbraucherpolitik und concern betrieben. Mehr über die CDR-Initiative erfahren Sie hier.
 

ConPolicy und TU Berlin veröffentlichen „Kompass Konsumreduktion“
Ratgeber zur Befreiung vom Überfluss

In unserer Gesellschaft herrscht ein Überfluss an materiellen Gütern: Wir kaufen häufig Dinge, die wir nicht benötigen, und entsorgen vieles, das noch voll funktionsfähig ist. Doch wie lässt sich ein bewussterer Umgang mit Konsum gestalten? Antworten darauf liefert der „Kompass Konsumreduktion“, den Marlene Münsch und Dr. Viola Muster, Projektmanagerinnen bei ConPolicy, gemeinsam mit Forschenden der TU Berlin entwickelt haben.

Der Ratgeber soll Menschen dabei unterstützen, den eigenen Besitz und das Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Er bietet zunächst einen fundierten theoretischen Einblick in die Mechanismen und Strukturen der Konsumgesellschaft, beleuchtet die Ursachen und Folgen von Überkonsum sowie die potenziellen Vorteile einer bewussten Besitzreduktion für das individuelle Wohlbefinden. Zudem werden auch die problematischen Aspekte des Trends zum Minimalismus thematisiert. Im zweiten Teil des Ratgebers erhalten Lesende praxisnahe Tipps, um langfristig ihren Konsum zu reduzieren.

Der „Kompass Konsumreduktion“ basiert auf den Erkenntnissen des Citizen Science-Projekts „Mein Ding – Ich bin, was ich (nicht) habe“, in dem Forschende gemeinsam mit Bürgerwissenschaftler*innen Methoden zur Reduktion von Besitz erprobten und deren Potenzial für eine langfristige Konsumreduktion erforschten. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und endet im September 2024.

Der Ratgeber ist im oekom Verlag erschienen und hier kostenlos zum Download verfügbar.
Mehr Hintergründe zum Nachhören finden Sie in den Radiobeiträgen von Deutschlandfunk Kultur und dem Deutschlandfunk.
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

ConPolicy in "Aktuelle Stunde" des WDR
Einschätzungen von Prof. Dr. Christian Thorun zu 60 Jahren Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest feiert in diesem Herbst ihr 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass strahlte der WDR in der heutigen „Aktuellen Stunde“ einen Beitrag zur Arbeit der Stiftung in den vergangenen Jahrzehnten aus.

Im Rahmen des Beitrags wurde Prof. Dr. Christian Thorun, Geschäftsführer des ConPolicy-Instituts, gebeten, eine Einordnung der Arbeit der Stiftung vorzunehmen. Hierbei hob er hervor, dass die Stiftung Warentest in den letzten sechs Jahrzehnten wichtige Beiträge für eine erfolgreiche soziale Marktwirtschaft gleistet habe. Denn eine soziale Marktwirtschaft benötige auf der einen Seite Unternehmen, die qualitativ wertige Produkte herstellen. Auf der anderen Seite wären Verbraucherinnen und Verbraucher essenziell, die bei der Produktauswahl nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität achteten. Um Verbraucherinnen und Verbrauchern glaubwürdige Informationen über das Preis-Leistungs-Verhältnis zu geben, sei die Stiftung Warentest ein wichtiger und verlässlicher Akteur.

Mit Blick auf die Zukunft hob er hervor, dass die Stiftung Wartentest es schaffen müsse, dass die guten Inhalte weiterhin von den Verbraucherinnen und Verbrauchern wahrgenommen und in ihren Konsumentscheidungen berücksichtigt werden. Angesichts einer Vielzahl von Informationskanälen (wie Online-Werbung und Social Media neben den klassischen Kanälen) sowie der großen Anzahl von Akteuren, die Produktinformationen vermitteln, stelle dies eine große Herausforderung dar.

Das Interview finden Sie hier.

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