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Strukturen für eine zukunftsfähige Verbraucherpolitik

Strukturen

Rasante technische Fortschritte insbesondere bei Informationstechnologien, die fortschreitende Globalisierung und nicht zuletzt der zunehmende Rückzug des Staates aus der Daseinsvorsorge eröffnen Verbraucherinnen und Verbrauchern auf der einen Seite neue Möglichkeiten. Auf der anderen Seite stellen sie Verbraucherinnen und Verbraucher aber auch vor Herausforderungen.

Eine effektive Verbraucherpolitik muss es verstehen, Verbraucherinnen und Verbraucher ausreichend zu schützen, zu souveränen Konsumentscheidungen zu befähigen und die Durchsetzungsfähigkeit ihrer Rechte zu gewährleisten.

Zusammen mit politischen Entscheidungsträgern entwickeln wir Strukturen, die die Ziele der Verbraucherpolitik nach Schutz und Befähigung effektiv verwirklichen können. Wir setzen uns für eine angemessene institutionelle Verankerung der Verbraucherpolitik ein. 

Verbraucherpolitische Instrumente

Instrumente

Der Instrumentenkasten der Verbraucherpolitik ist vielfältig: Er reicht von Verboten, über Anreize, Nudges (Anstupser) bis hin zu Verbraucherinformation und -bildung. Doch nicht jedes Instrument eignet sich für jede Art von Marktversagen und verbraucherpolitischer Herausforderung und es kann – abhängig von den jeweiligen Verbrauchergruppen und Kontexten – unterschiedliche Wirkungen entfalten.

Wir unterstützen verbraucherpolitische Entscheidungsträger darin, die Effektivität und Effizienz verbraucherpolitischer Instrumente zu evaluieren. Wir schlagen Maßnahmen vor, um den Instrumentenmix so anzupassen, dass größtmöglicher Nutzen für Verbraucherinnen und Verbraucher mit möglichst geringen unintendierten Nebeneffekten einhergeht. Hierbei arbeiten wir evidenzbasiert und berücksichtigen internationale Erfahrungen.

Verhaltensökonomisch inspirierte Politikansätze

Verhalten

Verbraucherinnen und Verbraucher sind keine rationalen „Supercomputer“, die alle Informationen, die ihnen im Markt begegnen, aufnehmen, verarbeiten und in alle Konsumentscheidungen einbeziehen können. Vielmehr deuten Erkenntnisse der Verhaltensökonomie darauf hin, dass Verbraucherverhalten geleitet ist von Emotionen, Impulsen, Routinen und eingeschränkter Rationalität. Noch zu selten finden diese Erkenntnisse jedoch Einzug in verbraucherpolitische Interventionen.

Unser Verständnis ist, dass Verbraucherpolitik am tatsächlichen Verhalten von Verbrauchern ansetzen muss. Wir setzen uns für verhaltensökonomisch inspirierte Politikansätze ein. Zusammen mit verbraucherpolitischen Entscheidungsträgern arbeiten wir daran, Verbraucherverhalten systematisch zu verstehen und verbraucherpolitische Maßnahmen an diesem auszurichten. Damit aus „gut gemeint“ am Ende tatsächlich „gut gemacht“ wird.

Aktuelle Entwicklungen in Verbrauchermärkten

Märkte

Verbraucherinnen und Verbraucher bewegen sich täglich in zahlreichen Märkten und Verbraucherwelten mit unterschiedlichen und sich ständig wandelnden Marktbedingungen und Herausforderungen. Gleichzeitig verändern sich aber auch die Erwartungen und Anforderungen der Verbraucherinnen und Verbraucher an diese Märkte, bspw. hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit oder im Hinblick auf Themen wie Nachhaltigkeit. 

Wir unterstützen verbraucherpolitische Entscheidungsträger darin, Entwicklungen in unterschiedlichen Verbrauchermärkten zu analysieren, verbraucherpolitisch zu bewerten und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierbei setzen wir auf fundierte Forschung und einen aktiven Dialog aller relevanten Stakeholder.