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Verhaltenswissenschaftliche Studien Europäische Kommission erteilt Zuschlag für Rahmenvertrag zur Durchführung verhaltenswissenschaftlicher Studien

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Die Europäische Kommission verabschiedet sich zunehmend vom Leitbild des homo oeconomicus und setzt bei der Formulierung ihrer Verbraucherpolitik verstärkt auf verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse. Diese zeigen, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher in ihren Entscheidungen etwa vom Entscheidungsumfeld oder dem Verhalten anderer leiten lassen. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Kommission im Juli 2015 einen Rahmenvertrag zur Durchführung verhaltenswissenschaftlicher Studien ausgeschrieben, um ihre Politik mit empirischer Evidenz zum tatsächlichen Verbraucherverhalten zu stützen.

In einem Konsortium bestehend aus London Economics, VVA Europe und Ipsos NV hat ConPolicy zum zweiten Mal in Folge den Zuschlag für diesen Rahmenvertrag erhalten und wird ab Januar 2016 verhaltenswissenschaftliche Studien für die Europäische Kommission zu unterschiedlichen Verbraucherthemen durchführen. Das Konsortium wird begleitet durch ein Expertengremium bestehend aus Prof. Lucia Reisch (Copenhagen Business School), Prof. Hans-W. Micklitz (Europäisches Hochschulinstitut Florenz), Prof. Andreas Oehler (Universität Bamberg) sowie Prof. Gerald Spindler (Universität Göttingen).